Deutsche bergen verunglückte Familie aus dem Wassergraben

Jan-Philipp Leifeld (l.), Stella Maria Kaleth (M.) und Pinnat Charoenphol (r.), Leiterin des TAT-Büros in Chiang Mai. Foto: Tourism Authority Of Thailand
Jan-Philipp Leifeld (l.), Stella Maria Kaleth (M.) und Pinnat Charoenphol (r.), Leiterin des TAT-Büros in Chiang Mai. Foto: Tourism Authority Of Thailand

CHIANG MAI: Ein deutsches Paar wird in den sozialen Netzwerken als Helden gefeiert, weil es eine mit ihrem Auto in einen Wassergraben gestürzte Familie vor dem Ertrinken rettete.

Das 22 Jahre alte Paar, Jan-Philipp Leifeld und Stella Maria Kaleth, hatte den Unfall beobachtet. Da niemand Anstalten machte, den Fahrzeuginsassen zu Hilfe zu kommen, sprangen die Deutschen in den Wassergraben und zogen die verunglückte Familie an ihrem ersten Urlaubstag in Chiang Mai aus dem Auto und auf die Böschung. Nach der Rettungsaktion sagten sie einem Reporter, jeder in Deutschland hätte in der Situation das Gleiche getan. Sie seien überrascht von dem Ausmaß an Lob und Anerkennung. Der Besitzer des Gästehauses Manee, in dem das Paar wohnte, berechnete drei Übernachtungen nicht, heißt es bei der „Citylife Chiang Mai“. Und die Tourismusbehörde (TAT) spendete den Deutschen eine Nacht im RatiLanna Riverside Spa Resort.

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Leserkommentare

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Sitting Bull 31.08.17 11:45
Klasse!
Gutes Karma gemacht! Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Dracomir Pires 25.08.17 18:35
Unterlassene Hilfeleistung
In Westeuropa käme man (zu recht) dran, wenn man einfach weiterfährt. Eine Thailänderin warnte mich einmal eindringlich vor solchen Hilfeleistungen, denn wenn ich einen Verunfallten retten und ins Spital bringen würde, der nicht versichert ist, müsste ich für alle Kosten aufkommen. Sowas ist doch himmeltraurig.
Jürgen Franke 25.08.17 17:34
Ein herzliches Dankeschön an die beiden
Deutschen Retter. Aus dem Bericht geht leider nicht hervor, aus welchen Gründen, Menschen, die den Unfall beobachteten, nicht helfend eingegriffen haben.
Mike Dong 25.08.17 17:17
Ja, so sind sie, die Einwohner in T. Sie schauen, filmen, tuscheln und keiner hilft. Neulich ist ein Junge, der zuvor jemand anderen gerettet hatte, in einem Badesee vor den Augen von vielen Menschen ertrunken. Das erinnerte mich an den Film "Die Zeitmaschine" nach H.G.Wells, bei dem niemand einem ertrinkenden "Eloi-Mädchen" hilft. Ich würde immer helfen, zumindest wenn es nicht zu gefährlich für mich wäre. Ich finde es schon traurig, wenn ein anderer Kommentar sagt, daß er NIE helfen würde. Ein Lob an das deutsche Paar. Gut gemacht.
Moo Carabao 25.08.17 15:44
und Trotzdem Vorsicht
gerade in Pattaya ist es in den Jahren vorgekommen das Farangs helfen wollten und später als Angeblicher Unfall verursacher den Schaden begleichen sollten,also als Autofahrer würde ich nie eingreifen,denn der Farang hat Geld und im Ausland immer Schlechtere Karten,aber trotzdem haben die Studenten gut reagiert