Chinesische Touristin stirbt beim Seawalking

Archivbild: Jahner
Archivbild: Jahner

PATTAYA: Beim Seawalking vor der Pattaya vorgelagerten Insel Larn ist eine 52 Jahre alte chinesische Urlauberin tödlich verunglückt.

Der 44-jährige Besitzer des Unternehmens sagte aus, die Frau habe vor dem Strand Hua Khot in vier Meter Tiefe eine Panikattacke bekommen. Dabei sei Wasser in den Helm gekommen. Die Touristin wurde umgehend zum Pattaya Memorial Hospital transportiert, dort starb sie wenig später. Die Polizei wirft dem Seawalker-Betrieb Fahrlässigkeit vor. Allerdings soll die Ausrüstung dem üblichen Standard entsprechen und jeden Morgen von Mitarbeitern kontrolliert werden, berichtet „Sanook“. Das Unternehmen blickt auf zwei Jahre Erfahrung mit dieser relativ neuen Wassersportart zurück. Bei einem Treffen mit dem Leiter der Touristenpolizei, dem Unternehmenschef und Familienangehörigen der tödlich verunglückten Frau sagte Polizeichef Apichai Krobpetch, der Betrieb sei ausreichend gegen Unglücksfälle versichert. Das gelte übrigens für 18 Seawalker-Unternehmen, zehn Banana-Boot-Betreiber und alle Jet-Ski-Anbieter.

Seawalker laufen auf dem Boden des Meeres. Dabei wird konstant Luft in den Helm gepumpt. Im Mund befindet sich kein Schnorchel. Der Kopf bleibt trocken, und so kann die Unterwasserwelt bewundert werden.

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