Bürger wehren sich gegen Tierkrematorium

Foto: The Thaiger
Foto: The Thaiger

PHUKET: Bewohner des Bezirks Paklok wehren sich gegen das vor gut einem Vierteljahr eröffnete Tierkrematorium, sie bezeichnen den aus dem Gebäude kommenden Rauch als unerträglich.

Der Betreiber hat auf die Klagen an seinem Damrongdhama Center reagiert und verweist auf die legale Baugenehmigung zur Feuerbestattung. Er hat einen Teil des Tempels Soponwanaram angemietet. Das Unternehmen „Pet Cremation“ bietet alle Arten von Haustierverbrennung an. Die Gebühr beträgt ab 2.000 Baht. Anlieger haben sich bereits mehrfach getroffen und von der Gemeindeverwaltung Hilfe erbeten. Gespräche mit dem Betreiber des Krematoriums, dem Tierarzt Dr. Boonchit Siaram, hätten keine Lösung gebracht. Die Forderung, die Einäscherung auszusetzen, bis das Umweltamt zu einer Entscheidung gekommen sei, sei nicht beachtet worden. Dr. Boonchit sagte, Phuket brauche einen Ort, in dem Menschen ihre geliebten Haustiere verbrennen können.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder
Oliver Harms 04.05.18 13:03
herkömmlich herr aurelis sind scheiterhaufen.
diese findet man bis heute in armen tempeln vor.nur reiche tempel können sich verbrennungsanlagen mit gas betrieben leisten. aber die einfachste lösung sind hier rauchgasfilter.
Paul Richle 04.05.18 11:37
Wir haben unsere Schäferhündin nach ihrem Ableben ins Wat Ban Don gebracht. Der dort anwesende Mönch hat das Tier angenommen, am Abend eingeäschert und am nächsten Morgen haben wir die Asche wieder abgeholt. Kosten nicht definiert, aber eine schöne Spende zu Gunsten des Tempels wurde angenommen. Die Asche haben wir dann in unserem Garten eingegraben. Wir wollten das Tier (ca. 35 Kg.) nicht im Garten beisetzen, da wir unser eigenes Wasser aus der Tiefe pumpen, und dieses dann nicht eventuell verunreinigt würde.
Eysholdt Wolfgang 03.05.18 22:31
Ich denke,
dass der Tierarzt zu wenig in seinem eigentlichen Job verdient und clever wie die Tai`s sind, wenn es um Kohle geht, hat er eine schöne, schnelle Geldquelle aufgetan. Ich halte es wie Dr. Dr. und werde meine Katze auf dem Grundstück beisetzen. (Dauert aber hoffentlich noch) ;-))
aurel aurelis 03.05.18 22:29
Kamin zu nieder
Die herkömmlichen Krematorien bei den Tempeln haben sehr hohe Kamine. Sie werden / wurden mit Holz betrieben. Der Auftrieb im Kamin führt den Rauch hoch in die Luft und saugt den für die Verbrennung nötigen Sauerstoff an. Auf dem Foto ist die Energieart nicht ersichtlich. Das zu sehende Rauchrohr scheint nur bis unter das obere Dach zu gehen. Es müsste weit über das Dach hinausgehen, damit die Abgase und Dämpfe in den "freien Wind" geführt werden. Es gilt einfach traditionelle Technologie anzuwenden.
Prof. Dr. Dr. Ulm 03.05.18 17:38
Ist doch eine gut Sache, wenn alle Vorschriften eingehalten werden. Bevor die Tiere am Strassenrand verwesen, drotz allem werde ich meine Katze auf meinem Grundstück beisetzten!!!