Bitcoin steigt auf Rekordhoch

Foto: epa/Maxim Shipenkov
Foto: epa/Maxim Shipenkov

FRANKFURT/MAIN (dpa) - Der Kurs der Digitalwährung Bitcoin ist am Dienstag auf ein Rekordhoch gestiegen. Am Dienstagnachmittag kletterte er auf Bitstamp, einer der größten Handelsplätze im Internet, auf einen Höchststand von 4.649 Dollar. Damit wurde der jüngste Rekordstand von knapp 4.500 Dollar klar übertroffen. Der Kursanstieg könnte auch auf den neuerlichen Raketentest Nordkoreas zurückzuführen sein, der die traditionell starke Bitcoin-Nachfrage aus Asien erhöht haben dürfte.

Seit Jahresbeginn, als der Bitcoinkurs noch bei 1.000 Dollar gestanden hatte, hat der Bitcoin drastisch an Wert gewonnen und sich mehr als vervierfacht. Einen Grund dafür sehen Marktbeobachter in der hohen Nachfrage aus asiatischen Ländern, insbesondere aus Japan und China. In Japan ist die Währung als Zahlungsmittel zugelassen. In China wird der Bitcoin nicht zuletzt genutzt, um Geld aus der Landeswährung Yuan umzuschichten.

Der Bitcoin ist eine reine Digitalwährung, die vor knapp zehn Jahren entstanden ist. Bitcoins werden in Rechenprozessen erzeugt und auf Plattformen im Internet gegen klassische Währungen gehandelt. Das Bitcoin-System nutzt die Blockchain-Technologie - eine verschlüsselte Datenbank, in der alle Transaktionen gespeichert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Währungen unterliegt der Bitcoin keiner Kontrolle durch Staaten oder Notenbanken. Neben dem Bitcoin gibt es eine große Anzahl anderer Digitalwährungen wie Ethereum, Monero oder Ripple.

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Leserkommentare

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Ralf Klein 30.08.17 12:23
Bitcoin All time high
Die aktuelle Entwicklung des Bitcoin ist auf verschiedenen Faktoren zurückzuführen, deren Nennung hier den Rahmen sprengen würde. Aber sie mit den Raketentest in Nordkorea in Verbindung zu bringen ist ein Witz. Leider ein sehr schlechter.