Betreiberwechsel am Strand von Lamai

Das Strandlokal Black Pearl am Lamai Beach: unter neuer Regie. Foto: Gruber
Das Strandlokal Black Pearl am Lamai Beach: unter neuer Regie. Foto: Gruber

KOH SAMUI: Ein recht dynamischer Betreiberwechsel findet derzeit hinter den Kulissen von bekannten Lokalen im Badeort Lamai statt.

Das beliebte Strandlokal Black Pearl ist Informationen unserer Redaktion zufolge von einem französischen Pächter an einen Amerikaner gegangen – weiter im Restaurant blieb die lokale thailändische Chefin. Das gehobene Beach-Lokal Baya neben der ehemaligen Swing Bar im Zentrum des Strandbereichs wird demnächst von neuen indischen Pächtern übernommen, die vier französischen Partner hatten dort keinen wirtschaftlichen Erfolg. Ein altes und etabliertes Hotel steht ebenso zur Veräußerung: das Paradise Resort Lamai Beach wird für 60 Millionen Baht angeboten, das auf sieben Rai geschätzte Areal wäre damit für örtliche Verhältnisse fast ein Schnäppchen. Auch im Ort Lamai stehen seit Monaten viele Bars und Restaurants auf den Verkaufslisten. Der Trend geht zu Lokalen mit moderner Ausstattung und gehobenem Niveau.

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Leserkommentare

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Uwe Schönberger 22.05.18 15:41
Schade
Leider wird sich dieser Trend bei zurückgehenden Touristenzahlen fortsetzen. Ständige Preiserhöhungen in allen Bereichen bei gleichbleibender Leistung schrecken dann ab. Irgendwann wird es auch der Thai mal lernen, dass der Farang keine reiche Geldmaschine ist. Es ist ja nicht nur der Preisfaktor. Es gibt ja auch noch die anderen Negativbeispiele, die hier schon ausführlich behandelt wurden.
Wolf Pattayafreak 19.05.18 12:53
Unverständliche Thai Logik!
Somit folgt man mal wieder der mir bis Heute leider verschlossen gebliebenen Thai Logik: "Wenn etwas nicht läuft muss man die Preise erhöhen" Aber das Thai's bekanntlich keine Fehler machen, wird es wohl richtig sein! Oh Mann! Vollhonks wohin man auch schaut.
Thomas Thoenes 08.05.18 09:46
@Heinz Jörg.
Du hast vollkommen recht. Der ständig in allen Thai News erwähnte Touristenboom ist wohl eher eine Ente die beruhigen oder mut machen soll durch zu halten. Touristen so wie wir sie kennen, sind Menschen die in ein Land kommen um dort eine schöne entspannte Zeit zu verbringen ohne dabei jeden Pfennig dreimal um zu drehen. Diese bleiben jedoch aus diversen Gründen verstärkt weg bzw. reisen in die umliegenden Gebiete wie Kambodscha, Vietnam oder Myanmar. Was mehr wird sind Besucher. Das sind Leute die hier her kommen um eine Sideseeng tour mit shoppen in den für sie bestimmten Läden durchführen. Das ist wie in den ganzen Einkaufszentren die sogenannten Malls hier überall. Am Wochenende Unmengen Menschen aber kaum jemand hat eine Tüte an der Hand in der ein gekaufter Artikel ist. Egal welchen Bar-, Hotel-, Restaurant- oder kleinen shop Besitzer du fragst. Der Umsatz geht seit Jahren zurück. Ein aktueller Beispiel ist der Strand von Jomtien mit der schwarzen Brühe. Wie viele der Touristen die aktuell vor Ort sind werden wohl nächstes Jahr wieder kommen?
Prof. Dr. Dr. Ulm 07.05.18 17:25
Rechtzeitig zu investieren wäre sicher nicht schlecht gewesen, aber die Grundstückpreise sind so in die Höhe geschossenen, das Umsatz, Gewinn, Wirtschaftlichkeit nicht mehr möglich ist, bis die Blase platzt!!!
Jürgen Franke 06.05.18 21:17
Der Trend ist nicht ganz verständlich,
wenn eben noch gesagt wurde, dass der Touriboom so weiter gehen soll. Wenn der Trend zu Lokalen mit modernerer Ausstattung mit höherem Niveau geht, hätte man sich rechtzeitig entsprechend anpassen und investieren müssen