Behörden gehen gegen illegal errichtete Resorts vor

Illegal errichtete Resorts und Rafts stehen im Visier der Ermittler. Foto: Rüegsegger
Illegal errichtete Resorts und Rafts stehen im Visier der Ermittler. Foto: Rüegsegger

KANCHANABURI: Die Behörden fordern in der Provinz Kanchanaburi im Westen der Zentralregion von Thailand 800 Rai Nationalparkgebiet zurück, das von Resortbetreibern illegal bebaut wurde.

Bereits im vergangenen Monat wurden 184 illegal in den Schutzgebieten errichtete Gebäude beschlagnahmt und 34 Verdächtige festgenommen. Die Razzien erfolgten zwischen dem 26. April und 20. Mai und konzentrierten sich auf zwei Nationalparks der Provinz.

Die Behörden vermuten, dass im Nationalpark Khao Laem in den Distrikten Thong Pha Phum und Sangkhla Buri 54 Resorts illegal gebaut wurden, 27 illegale Landinbesitznahmen wurden bereits bestätigt und vier Personen festgenommen. Insgesamt wurden bereits 512,3 Rai illegal bebautes Land zurückgefordert, 76 Gebäude und 37 Hausboote sowie vier Jetskis, ein Stromgenerator, geschlagenes Holz und neun Tierkadaver beschlagnahmt. Überprüft werden zudem neun Landtitel für insgesamt 172,2 Rai.

Zwischenzeitlich wurden auch Razzien in sieben Resorts im Sai-Yok-Nationalpark im Sai-Yok-District durchgeführt, darunter befanden sich mehrere schwimmende Resorts (Rafts), die illegal errichtet wurden und deren Besitzer strafrechtlich belangt werden. Zehn Verdächtige wurden in Sai Yok zum polizeilichen Verhör vorgeladen, 296,3 Rai illegal bebautes Land zurückgefordert. Überprüft werden 108 Gebäude und 120 Rafts. Die Ermittlungen dauern an.

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Leserkommentare

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Jürgen Franke 26.05.17 11:09
Eigentlich ist es unglaublich, was in der
Vergangenheit alles illegal gebaut werden konnte.
Ingo Kerp 25.05.17 15:38
Prima, es tut sich was.