Becker: «Nadal und lange nichts»

Der zehnmalige Champion Rafael Nadal. Foto: epa/Kiko Huesca
Der zehnmalige Champion Rafael Nadal. Foto: epa/Kiko Huesca

MADRID/ROM (dpa) - Boris Becker hat nach dem dritten Masters-Titel von Alexander Zverev vor überzogenen Erwartungen für die French Open gewarnt. «Ich würde die Überschrift «Mitfavorit» nicht wählen wollen, dafür lief es bei den Grand Slams für ihn bislang nicht gut genug», sagte Becker am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das Ziel des 21 Jahre alten Hamburgers müsse es sein, «die zweite Woche zu erreichen und dann von Match zu Match zu schauen», sagte der dreimalige Wimbledonsieger und Chefberater des Deutschen Tennis Bundes.

Als Titelanwärter Nummer eins sieht Becker für das Turnier in Paris vom 27. Mai bis zum 10. Juni den Vorjahressieger und zehnmaligen Champion Rafael Nadal. «Da ist Nadal und dann lange nichts», sagte Becker über die Ausnahmestellung des Spaniers auf dessen Lieblingsbelag Sand. Zverev hatte am Sonntag durch ein 6:4, 6:4 im Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem das Turnier in Madrid gewonnen und seinen dritten Masters-Titel gefeiert.

«Vor allem die Art und Weise, wie er gewonnen hat, war außergewöhnlich. Thiem gehört auf Sand zu den Allerbesten, Sascha hat ihm keine Chance gelassen. Das zeigt seine Klasse», sagte Becker.

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