Bär greift Tempelbesucher an und verletzt ihn schwer

Foto: Thai PBS
Foto: Thai PBS

PHETCHABUN: Ein Schwarzbär hat in einem Tempel einen Mann angegriffen, ihn in seinen Käfig gezerrt und lebensgefährlich verletzt.

Der Tempelbesucher wurde mit mehreren tiefen Wunden am ganzen Körper in ein Krankenhaus gebracht und musste dort mit 1.000 Stichen genäht werden, berichtet „Thai PBS“. Seitdem liegt er auf der Intensivstation. Der Mann hatte mit fünf Familienmitgliedern den Tempel besucht, in dem 100 Wildschweine und der Schwarzbär gehalten werden. Als er den Kopf des Bären streichelte, wurde er in das Handgelenk gebissen und dann über die ein Meter hohe Einfriedung des Käfigs gezerrt. Der Schwerverletzte konnte befreit werden.

Der Schwarzbär namens „Chao Kaew“ war dem Tempel im März 2011 als Kleintier von einem Dorfbewohner übergeben worden. Bisher soll er keine Menschen angegriffen haben. Die 57 Jahre alte Tierpflegerin sagte, sie füttere den Bären jeden Morgen und spiele mit ihm. Behörden und Tempelleitung kamen überein, das Tier dem Wildtierschutzzentrum Khao Kho zu übergeben, zumal der Käfig nicht den Sicherheitsbestimmungen für ein Tier in der Größe des Bären entspricht.

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Mike Dong 05/08/2017 16:16
Die thail. Medien berichten übrigens übereinstimmend von Augenzeugen, die den Mann als "betrunken" beschrieben haben.
LeO-Friedl Paierl 05/08/2017 08:03
Mit Bären...
schmust man nicht. Habe den Vorfall mehrmals in den Thai-Nachrichten gesehen. Anscheinend wollte er nicht nur streicheln, sondern hat den Bären geneckt und musste dann mit Blutzoll zahlen. Folglich kein Mitleid mit dem Mann. Auch in Thailand sollte man einmal lernen: quäle nie ein Tier im Scherz, denn es fühlt wie du den Schmerz
Jürgen Franke 04/08/2017 21:06
Der Mann war zwar leichtsinnig, jedoch wurde
jetzt festgestellt, dass der Käfig, für die Grüße des Tieres zu klein ist.
Mike Dong 04/08/2017 18:51
1.000 Stiche
Das hört sich ja wie eine Null zuviel an.
Ingo Kerp 04/08/2017 13:02
Der Mann hat sich leichtfertig selbst in Gefahr gebracht, wenn man den Medienberichten folgt.