Anschlag auf Doppeldeckerbus: Weitere Festnahmen

Foto: The Nation
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YALA: Die Polizei rechnet mit weiteren Festnahmen, nachdem bewaffnete Separatisten am 17. Dezember vergangenen Jahres einen Doppeldeckerbus auf der Route zwischen Batong und Bangkok im Bezirk Bannang Sata der Südprovinz Yala stoppten, die Fahrgäste zum Aussteigen zwangen und das Fahrzeug in Brand setzten.

Der Bus brannte total aus, bevor die Feuerwehr die Flammen löschen konnte. Keiner der Insassen wurde bei dem Vorfall verletzt. Gemäß Pol. Lt. General Ronnasil Phusara, Leiter der Provinzpolizei der Region 9, hätten die bisher festgenommenen Verdächtigen dazu beigetragen, die Behörden davon zu überzeugen, dass zwischen dem 6. und 10. Januar erneut ein Angriff stattfinden könnte, weshalb die Polizei in den vergangenen Tagen die Sicherheitsmaßnahmen in sieben wirtschaftlich strategischen Städten im Süden des Landes drastisch erhöht habe.

Gemäß einer Quelle der Sicherheitsbehörden, seien innerhalb weniger Tage nach dem Angriff fünf Verdächtige in Gewahrsam genommen und verhört worden. Ihre Aussagen führten dazu, dass am 4. Januar in Bannang Sata 20 weitere Verdächtige unter dem Notstandsdekret festgenommen wurden, das die Polizei zu einer Inhaftierung von Bürgern der südlichen Grenzprovinzen für bis zu 37 Tagen berechtigt. Drei Verdächtige sollen gestanden haben, den Angriff auf Befehl der Separatistenanführer Abdulloh Tapohtoh und Ahama Leubaesa ausgeführt zu haben.

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