40 Männer sollen 14-Jährige mehrfach vergewaltigt haben

Foto: Phuket Gazette
Foto: Phuket Gazette

PHANG-NGA: 40 Männer eines Dorfes im Bezirk Takuatung sollen im Vorjahr über Monate ein heute 15-jähriges Mädchen vergewaltigt haben.

Die Mutter des Mädchens hat auf der Polizeiwache Kokloy Anzeige erstattet. Begleitet wurden Mutter und Tochter von Chanon Abdullah von der muslimischen Stiftung für Frieden. Die Polizei hatte im Vormonat drei Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren festgenommen, aber gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Oberstleutnant Kittipoom Tinthalang sagte der „Phuket Gazette“, er könne die Zahl der mutmaßlichen Täter nicht bestätigen, die Ermittlungen hätten erst begonnen. Nach Aussage des Mädchens sollen etwa 40 Männer aus dem Dorf an den Straftaten beteiligt gewesen sein, darunter auch Verwandte.

Zwischen Mai und Oktober letzten Jahres hatten die Männer abgewartet, dass Vater und Mutter der damals 14-Jährigen abends zur Arbeit gingen. Die drei Männer sollen die Jugendliche aus dem Elternhaus auf eine Kautschuk-Plantage gebracht haben. Dort wurde das Mädchen misshandelt. Weitere Männer wurden eingeladen, sich an dem Kind zu vergehen, und nicht nur einmal. In einer Nacht soll die Jugendliche von elf Männern, manchmal von fünf bis sieben Männern vergewaltigt worden sein. Die Täter schärften dem Mädchen ein zu schweigen, anderenfalls würden ihre Eltern in Gefahr leben. Deshalb hatte die Jugendliche über Monate ihren Eltern von dem Missbrauch nichts erzählt.

Dorfbewohner haben die Polizei aufgefordert, die Namen der Täter zu nennen. Sonst würden keine Menschen mehr zu ihrem Strand kommen, würde jeder denken, es sei ein Mafia-Dorf.

Mit einem Online-Abonnement mehr erfahren!
Abonnieren Sie die FARANG-Onlineausgabe ein Jahr lang zu einem sehr günstigen Preis. Sie erhalten uneingeschränkten Zugriff auf alle Artikel. Zusätzlich können Sie die vollständige Druckausgabe als PDF-Ausgabe herunterladen.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder

Es sind keine Kommentare zum Artikel vorhanden, bitte schreiben Sie doch den ersten Kommentar.