3.000 hungrige Affen terrorisieren Dorfbewohner

Foto: epa/Narong Sangnak
Foto: epa/Narong Sangnak

SISAKET: Auf Futtersuche dringen Horden von Affen in die Häuser von zwei Dörfern im Bezirk Rasi Salai ein, öffnen Kühlschränke, stehlen Obst und Speisen und hinterlassen verwüstete Zimmer.

Affen hat es in diesem Bezirk schon immer gegeben. Doch die Population der Makaken hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Inzwischen sind es rund 3.000, die in der Natur nicht ausreichend Nahrung finden. Also „überfallen“ sie Häuser und Dorfbewohner. Wenn diese ihre Fenster oder Türen geöffnet halten, kommen die Affen in die Häuser und hinterlassen ein Chaos. Sie laufen in Gruppe bis zu 200 auf den Straßen, nicht wenige belästigen aggressiv die Menschen und streiten sich um Futter. Auf der Suche nach Essbarem sind Gärten, Felder und Mönche in einem Tempel weitere Ziele. Inzwischen teilen sich die Mönche ihre Speisen mit den Tieren. Unter den Bewohnern sind einige, die Makaken als Touristenattraktion bewerben wollen. Schon heute finanziert die lokale Verwaltung Büffetpartys wie in Lopburi. Doch das Futter reicht vorne und hinten nicht. Samnak Pupaboon, Vorsitzender des Tambon Muang Khaem, fordert denn auch Maßnahmen zur Begrenzung der Affenzahl.

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Leserkommentare

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Mike Dong 24.01.18 11:07
Affenbuffet
Meines Wissens sind diese "Buffetpartys" von der Provinzverwaltung seit letztem Jahr verboten worden. Es wird auch Zeit endlich was zu tun. Auch in Hua Hin ist die Situation sehr gespannt. Die grossen Männchen sund sehr aggressiv. Vor vielen Jahren war das ähnlich an den Batu Caves in K.L. Da hat man sich der Situation angenommen. Die Hundeplage wird hier auch immer schlimmer. Bin gespannt was dagegen gemacht wird.
Dr. Ulm 23.01.18 12:10
Wer wind sät wird sturm ernten!
Oliver Rudolph 23.01.18 11:21
Sollen nicht heulen
Problem selbst gemacht.