1 Toter und 21 Verletzte bei Verkehrsunfall

Foto: The Nation
Foto: The Nation

NAKHON RATCHASIMA: Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in der Provinz Nakhon Ratchasima im Nordosten des Landes, wurden eine Person getötet sowie 21 weitere zum Teil schwer verletzt.

Pol. Capt. Komkrit Fiamadun von der Polizeistation Phra Thong Kham, erklärte gegenüber der Zeitung „The Nation“, ein Pick-up, der 19 ältere Lotterielosverkäufer von Sa Kaeo nach Wang Saphung in der Provinz Loei auf der Ladefläche beförderte, habe sich am Donnerstag kurz nach Mitternacht mit hoher Geschwindigkeit einer Kreuzung genähert und sei von einem anderen PKW geschnitten worden. Es kam zu einem Zusammenstoß beider Fahrzeuge, bei dem der 43 Jahre alte Fahrer des Kleinwagens getötet und sein Beifahrer sowie der 27-jährige Pick-up-Fahrer schwer verletzt wurden. Aufgrund der heftigen Kollision seien viele der Losverkäufer auf die Straße geschleudert worden und hätten dabei ebenfalls zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Die Unfallopfer wurden in ein Bezirkskrankenhaus gebracht, die am schwersten Verletzten in das Provinzkrankenhaus von Nakhon Ratchasima.

Überzeugen Sie sich von unserem Online-Abo:
Die Druckausgabe als vollfarbiges PDF-Magazin weltweit herunterladen, alle Artikel vollständig lesen, im Archiv stöbern und tagesaktuelle Nachrichten per E-Mail erhalten.

Leserkommentare

Für unabhängige Themen senden Sie einen Leserbrief an die Redaktion. Allgem. Kommentardiskussion

* Pflichtfelder
Jürgen Franke 19.11.17 09:51
Herr Maier, es fällt vielen Menschen schwer,
zu realisieren, hier in Thailand in einem anderen Kulturkreis angekommen zu sein, da immer wieder zu allen möglichen Ereignisse, Vergleiche mit deutschen Verhältnissen für Erklärungen herhalten müssen. Es ist eben nicht so einfach möglich, die Mentalität bzw. die Lebensumstände der Thais mit Bürgern in Deutschland zu vergleichen. Grundsätzlich kann jedoch davon ausgegangen werden, dass man auch ohne jemals eine Fahrschule besucht zu haben, sich gesittet und vorschriftsmäßig im Straßenverkehr verhalten könnte. Für einige Thais bedeutet jedoch der fahrbare Untersatz auch ein Ausdruck der Lebensfreude. Der Kofferraum besteht lediglich aus einer Lautsprecheranlage und der Auspuff des Motorrads kann nicht laut genug sein. An der Unfallstatistik wird sich jedenfalls in absehbarer Zeit in Thailand leider nichts ändern, da man sich mehr um die Raucher, übrigens erfolgreich, am Strand kümmert, statt um den Straßenverkehr.
Hans Peter Maier 18.11.17 19:41
Zitat Jürgen Franke. Die Qualität einer Führerscheinprüfung wirkt sich sicherlich nicht auf das spätere Fahrverhalten des Prüflings aus. Das vielleicht nicht, weil von 100 gerade mal wenn's hoch kommt 15 die Prüfung schaffen würden wenn sie so wie in Deutschland wäre und von den 15 Fahren sich später 10 Tot also bleiben nur noch 5 auf der Strasse und die Lernen das dann ganz schnell auch Richtig zu Fahren.
Songran Raktin 18.11.17 19:30
Mike Dong - 18.11.2017 - 15.04 Uhr
Herr Dong, stimmt genau.....Sie haben nur die "Honda City" Fahrer vergessen, die meiner Meinung nach mit dem "Kauf" dieses Fahrzeuges zeitgleich auch "Eigentum an der Strasse" mit erworben haben. Interessant ist natuerlich auch noch der Aspekt, dass ca. 95 % der Fahrzeuge nur "geleast" und noch nicht bezahlt sind, sorry Herr Franke....von der Bank an den Autohaendler zwar direkt bezahlt, aber die Leasingraten an die Bank meist noch ueber Jahre zu bezahlen sind... aber von manchen der sogenannten Leasingnehmern bei vollem Risiko wie "geistesgestoert" jeder Gang bis zum Drehzahlbegrenzer gefahren wird.....
Mike Dong 18.11.17 15:04
"Schneiden" - alter Hut, wenn man hier fährt
Erzwungene Vollbremsung durch einen Pkw, der vor einem unerwartet und plötzlich rüberzieht ("Schneiden") ist hier an der Tagesordnung. Passiert mir bestimmt einmal pro Woche. Man sieht es den potentiellen "Schneidern" aber oft an: u.a. "Ford Ranger (sind die grössten Idioten), viele Aufkleber z.B. von F.C. Buriram, etc., schwarze Wolken kommen aus Auspuff, super schnelle Pickups insgesamt. Dann muß man Obacht geben ! Meist kann man die Idioten erkennen. Brems- und Lenkbereit sein ist immer besser, man sollte immer wissen was um einen herum ist. Aber das kriegt man im Laufe der Jahre hin. Nie unaufmerksam sein, nie den Anderen (z.B. durch Anhalten am Zebrastreifen) "im Wege sein". Auch auf den grossen Überlandstrassen (z.B. Mittrapap od Sukhumvit) immer damit rechnen, das einer von der anderen Seite "rübergeflogen" kommt. So, das waren meine Tipps zum WE.
Jürgen Franke 18.11.17 14:26
Hier müssen die Statistiker wieder
sorgfältig nachvollziehen, wer von den zum Teil schwer Verletzten, später zu den Unfalltoten gerechnet wird. Das Schneiden eines Fahrzeuges scheint jetzt in Mode gekommen zu sein. Die Qualität einer Führerscheinprüfung wirkt sich sicherlich nicht auf das spätere Fahrverhalten des Prüflings aus.